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Datenrettung beim Handy

Bei einem Handy, auch Mobiltelefon genannt, handelt es sich um ein tragbares Telefon, das via Funk in der Lage ist, mit dem Telefonnetz zu kommunizieren. Es ist daher möglich, ein Handy ortsunabhängig einzusetzen. Große Produzenten sind u.a.: Nokia, Samsung, Sony. Europaweit werden jedes Jahr etwa 100 Millionen Altgeräte entsorgt, der Verbraucher kann dies aufgrund des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes kostenlos tun lassen. Ein Handy besteht aus Lautsprecher, Mikrofon, Bedienteil und einem Microcontroller. Dazu kommt ein Sendeempfänger, ein Akkumulator und die SIM-Karte. Die Handys in Europa arbeiten nach dem GSM-Standard und nutzen Frequenzen um 900 MHz (D-Netz) oder 1800 MHz (E-Netz). Heute gibt es zusätzlich zwei weitere Standards, die miteinander in Konkurrenz getreten sind: UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) und CDMA. Beide Systeme sind in der Lage, eine höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit zu gewährleisten und eine höhere Anzahl an Benutzern zu verkraften. Mit Handys kann nicht nur telefoniert werden, auch ist es zum Beispiel möglich, Texte zu verschicken. Hierzu wird der Short Message Service (SMS) verwendet, über den Nachrichten mit bis zu 160 Zeichen versendet werden können. Der Dienst MMS dient dazu, zusätzlich mediale Daten zu versenden, etwa Bilder oder Videos. Viele der heute auf dem Markt zu findenden Handys sind mit einer integrierten Kamera ausgestattet, deren Bildqualität denen von Digitalkameras durchaus nahe kommt. Datenträger, die möglicherweise beschädigt sind, sollten nicht in Betrieb genommen werden, da die Gefahr besteht, dass sich die Beschädigung ausweitet und (noch) vorhandene Daten gelöscht bzw zerstört werden. Wer Daten wiederherstellen möchte, sollte sich an ein Datenrettungslabor wenden, sofern er nicht selbst Experte ist.

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