Handy Flatrate
In Deutschland gibt es mehr Handys als Einwohner. Fast jeder will oder muss erreichbar sein und ist es gewohnt, dass man an jedem Ort telefonieren kann. Damit man nicht in eine Kostenfalle gerät ist es sinnvoll, sich Gedanken über seinen Handytarif zu machen.
Wenn man selbst viel telefoniert und die vertelefonierte Zeit nicht zählen will, sollte man über ein paar Monate sein Telefonieverhalten beobachten. Nur so kann man erkennen, wieviel man überhaupt telefoniert. Neben der Gesamtzahl der Minuten ist auch das Netz der häufigsten Gesprächspartner mit in die Betrachtung einzubeziehen. Nachdem man heute seine Handynummer von einem Provider zum nächsten mitnehmen kann, lässt sich aus den ersten Stellen der Telefonnummer nicht mehr auf das Handynetz schliessen. Stellt man bei diesen Untersuchungen fest, dass man regelmässig in das deutsche Festnetz telefoniert oder in ein spezielles Handynetz, dann kann man prüfen, ob von diesem Anbieter ein Zeitvolumen oder eine Flatrate angeboten wird.
Beim Zeitvolumen muss man berücksichtigen, dass schon für ein Gespräch unter einer Minute oder wenn man nur den Anrufbeantworter erreicht, ein voller Takt abgerechnet wird. Häufig muss man hier auch für die Abfrage der eigenen Mailbox zahlen. Bei der Flatrate sind die Gespräche im eigenen Netz und zum deutschen Festnetz, ausser zu Sondernummern, in der Monatsgebühr enthalten. Hier ist auch die Abfrage der Mailbox kostenlos.
Richtige Vieltelefonierer, die in verschiedene Handynetze und im Festnetz telefonieren, können von der neuerdings angebotenen All-inclusive-Flatrate profitieren. Diese wird von verschiedenen Providern angeboten und in der Grössenklasse von etwa 80 Euro pro Monat sind dann alle Handy- und Festnetzgespräche, ohne die zu Sondernummern, abgegolten.
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